Hier erfahren Sie alles über Torbole!

Torbole ist eine kleine Gemeinde mit fast 3000 Einwohnern im Norden des Gardasees. Vor allem bei Windsurfern ist der Ort aufgrund der konstanten Winde sehr beliebt. Außerdem bieten die umliegenden Berge unzählige Möglichkeiten für Mountainbiketouren sowie Wander- und Kletterrouten.

Wer sich gerade im Norden des Gardasees befindet und eine Wanderung mit großartigem Ausblick machen möchte, sollte sich auf den Sentiero Busatte-Tempesta begeben. Dies ist ein 5 km langer Trail entlang eines Berges, bei dem Sie durch die Wälder und über eine lange Treppe gehen, wodurch Sie einen großartigen Ausblick über den Gardasee haben. Windig ist es dort oben eigentlich immer, also Windjacke nicht vergessen!

Im Surferparadies Torbole sollte jeder einmal auf einem Surfbrett stehen. Besonders für Anfänger raten wir einen Kurs zu machen, jedoch ist das natürlich kein Muss. Durch persönliche Erfahrung können wir das Shaka Surfcenter empfehlen. Hier können Sie sich auch Stand-Up-Paddel-Boards und vieles mehr ausleihen. Shaka ist ein absoluter Surf-Hotspot am Gardasee bei dem Sie bei cooler Musik und Kaffe auch ganz entspannt am Ufer sitzen können. Natürlich können Sie in Torbole und Riva entlang des Ufers ebenso eine Surfschule oder ein Verleih finden.

Eine persönliche Empfehlung für Wander – Anfänger ist der Monte Brione. Der Berg liegt genau zwischen Torbole und Riva del Garda und ist lediglich 376 Meter hoch. Wer sich für diese Wanderung entscheidet, wird auf dem Weg noch Reste von Befestigungen des ersten Weltkrieges finden, aber auch tolle Möglichkeiten haben, um Fotos zu machen oder eine kleine Pause mit toller Aussicht einzulegen.

Ebenfalls schön für Wanderungen eignet sich der Monte Baldo, ein etwa 30 Kilometer langer Bergrücken, der knapp 2220 Meter hoch ist. Hier befinden sich viele Wanderwege und Downhillstrecken für Mountainbiker und im Winter wird der Berg teilweise als Skipiste genutzt. Auch als Startplatz für Gleitschirmflieger ist der Monte Baldo aufgrund seiner leichten Erreichbarkeit über die Seilbahn und der enormen Höhendifferenz (1680 m) zum Landeplatz in Malcesine äußerst beliebt. Jedoch ist der Monte Baldo nicht nur ein Paradies für Sportbegeisterte, sondern auch für Pflanzen, da sich hier auf kurzer Diatanz mehrere Vegatationsstufen erkennen lassen (von einer submediterranen Flora bis hin zu alpinen Arten). Dadurch bekam der Berg bereits im 16. Jahrhundert den Namen “Hortus Italiae”, was heißt: “ der Garten Italiens”, da es hier ebenso Gewächse gibt, die sonst nirgends zu finden sind.

Auch in Torbole, genauer gesagt Nago gibt es eine schöne, alte Burgruine zu besichtigen. Das Castel Penede liegt auf einem Berg direkt am Abgrund, wodruch man von dort einen tollen Ausblick auf den Gardasee und das Santa Lucia Tal hat. Die Burg wurde erstmals im Jahr 1210 erwähnt und wurde bereits in der Römerzeit besiedelt. Danach stand die Burg unter der Herrschaft von vielen verschiedenen Eroberern und wurde später aufgrund der wichtigen Lage zerstört. Da man von dem Castel Penede aus den Hafen und die darunter liegende Straße perfekt kontrollieren konnte, war es vor allem während der lombardischen Kriege (1423 – 1454) ein beliebtes Angriffsziel. Heute sind lediglich Ruinen übrig. Am besten erhalten sind die östlichen und südlichen Ring- oder auch Wehrmauern, die direkt am Abgrund liegen. Die anderen Ringmauern wurden vermutlich als Baumaterial für andere Teile der Burg verwendet.