Hier erfährst Du alles über San Felice del Benaco!

San Felice del Benaco ist eine Gemeinde am Gardasee mit knapp 3400 Einwohnern. Das romantische Örtchen hat neben vielen Sehenswürdigkeiten einen kleinen Markt in der Innenstadt, der regelmäßig am Mittwoch stattfindet. Hier gibt es frisches Obst und Gemüse und viele andere Leckereien.

Einen tollen Ausflug bietet die „Isola del Garda“ oder auch „Isola di Garda“ genannt. Die größte Insel des Gardasees liegt vor der Landzunge San Fermo zwischen Salò und San Felice del Benaco. In der Römerzeit galt die Insel als Ort der Vergnügen mit einzelnen Landhäusern und Tempeln. Anschließend gelangte die Isola del Garda im 8. Jahrhundert an die Grafschaft von Garda, woher auch der Name der Insel stammt, und es wurde eine Einsiedelei gegründet mit Mönchen, welche die Zitronen an den Gardasee brachten. Aus diesem Grund wurde die Insel damals als die „Insel der Mönche“ bezeichnet und nach der Umwandlung im Jahre 1442 in ein Kloster zu einem Studienzentrum für theologische Studien umfunktioniert. Letztendlich baute Prinz Scipio das Gebäude zwischen 1894 und 1901 in einen Palast im venezianischen Stil um, nachdem das Gebäude in eine Villa verwandelt wurde. Mittlerweile gehört die Insel der Familie des Grafen Cavazza. Hier werden von April bis Oktober Führungen und Konzerte veranstaltet, an denen Sie gerne teilnehmen können.

In dem Ortsteil Puegnano del Garda von San Felice del Benaco ragt auf dem Hügel Puegnagos die Burg von Puegnago (oder auch „Ricetto von Puegnago“ genannt), die zum Schutz vor den Hunnen gebaut worden ist. Mittlerweile ist lediglich die ovale Ringmauer erhalten und der damalige Torturm wurde zu einem Glockenturm umfunktioniert. Des Weiteren befindet sich innerhalb der Burg ein großes Zelt, das regelmäßig für Veranstaltungen genutzt wird. Ansonsten ist die Burg nur von außen bei einem Spaziergang zu besichtigen.

Nicht weit von San Felice del Benaco entfernt, befindet sich das Örtchen San Fermo, das direkt am Ufer liegt. Hier steht die aus dem 15. Jahrhundert entstandene kleine Kirche von San Fermo, die wie viele andere Kirchen der Gegend auf den Resten einer römischen Villa gebaut wurde.

Eine Weitere Kirche der Gegend ist die Pfarrkirche Santi Felice Adauto e flavia, die im Zentrum der Stadt steht und im 16. Jahrhundert errichtet wurde. Neben den Fresken aus dem 18. Jahrhundert, welche im barocken Inneren der Kirche zu finden sind, hat die Kirche auch einen großen Glockenturm, der etwas abseits steht.

Kulturliebhaber sollten ebenfalls einen Abstecher zu der Wallfahrtskirche „Santuario della Madonna del Carmine“ machen, die inmitten von Weinbergen liegt. Hier bietet sich auch eine kleine Fahrradtour bei schönem Wetter an. Nach außen wirkt die Kirche, die im 15. Jahrhundert erbaut worden ist etwas schmucklos, doch im Inneren befinden sich wunderschöne Fresken.

Bei einem Bummel durch die Altstadt wird Ihnen mit Sicherheit das gelbe Gebäude „Monte di Pietà“ auffallen, das bis 1993 Sitz der Gemeinde war. Damals war das Gebäude eine wohltätige Einrichtung für Arme, die sich dort Geld leihen konnten ohne Zinsen zahlen zu müssen. Dank dem großzügigen Giacomo Pace, der all sein Geld für das Gebäude hinterließ, konnte das Monte di Pietà auf dem Piazza del Municipio errichtet werden. Heute liegt das Rathaus in dem Palazzo Rotingo.

Wenn Sie nicht weit fahren wollen, können Sie auch einfach den kleinen Hafen „Porto San Felice“ besichtigen und einen ruhigen Nachmittag am See verbringen und währenddessen ein Eis naschen.